Reissirup stammt aus Japan und ist ein süßer Getreidesaft, der aus Reiskörnern gewonnen wird. Er ist gelblich bis bräunlich gefärbt. Sein Geschmack ist leicht süß mit einem nussigen / karamellähnlichem Aroma.
Inhalte
Eigenschaften
Erscheinung: gelblich bis bräunlich gefärbte, zähe Flüssigkeit
Vegetarisch: ja
Vegan: ja
Halal: ja
Verwendung
Die Verwendung von Reissirup ist vielseitig, da die Flüssigkeit als Honig- oder Zuckerersatz genutzt werden kann. Das Sirup eignet sich somit beispielsweise zum Süßen von Tee, als Süßungsmittel beim Backen, als Aufstrich oder zum Süßen von Desserts.
Alternativen
Folgende Liste gibt einen Überblick mit Alternativen zu Reissirup:
- Honig,
- Ahornsirup,
- Dattelsirup,
- Agavendicksaft / -sirup,
- Stevia Flüssigsüße,
- Flüssigsüßstoff.
Herstellung
Bei der Herstellung von Reissirup werden zunächst die Körner der Reispflanze zur Reismehl verarbeitet. Das Mehl wird in Wasser gelöst und erwärmt. Mithilfe von Enzymen der Zucker in der Mischung aufgespalten. Im Anschluss werden die festen Bestandteile aus der Flüssigkeit herausgelöst. Um das Sirup zu erhalten wird der Saft abschließend durch eine thermische Behandlung eingedickt.
Nebenwirkungen
Bei der Einnahme von Reissirup sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Wie (un-)gesund ist Reissirup?
Reissirup an sich ist nicht unbedingt gesund, da er nahezu vollständig aus Zucker besteht (siehe Tabelle weiter unten). Im Vergleich zu normalen Haushaltszucker hat der Sirup allerdings durchaus seine Vorzüge. So beinhaltet er keine Fructose, weshalb er besser verdaut werden kann. Aufgrund der geringen Süße könnte man allerdings dazu tendieren, mehr von der Flüssigkeit zu sich zu nehmen, was ebenfalls negativ zu betrachten ist. Im Endeffekt ist Reissirup auch nur eine Art flüssiger Zucker.
Nährwerte
Nährwerte | Reissirup |
Energie | 1.323 kJ / 316 kcal |
Fett | 0,1 g |
Kohlenhydrate | 77,8 g |
– davon Zucker | 59,2 g |
Eiweiß | 0,5 g |
Eignung für Diabetiker
Reissirup ist nicht uneingeschränkt für Diabetiker zu empfehlen, da auch er den Insulinspiegel beeinflusst. Da es sich bei dem Sirup um einen langkettigen Zucker handelt, gelangt dieser langsamer in das Blut und lässt auch den Insulinspiegel langsamer ansteigen. Aus dem Grund können Diabetiker immerhin vorsichtig mit Reissirup süßen.
Enthält Reissirup Fructose?
Reissirup enthält keine Fructose, dementsprechend ist es gut geeignet als Süßungsmittel und Zuckerersatz bei einer Fructoseintoleranz.1
Kann man Reissirup selber machen?
Reissirup kann man nicht ohne weiteres zu Hause selber machen. Zur Herstellung werden Enzyme benötigt, die man nicht ohne weiteres kaufen kann.